| Titel |
Wettbetrüger mit hohen Strafen abschrecken |
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http://www.thurgauerzeitung.ch/thurgau/kanton/Mit-hohen ... |
| Bewertung |
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| Datum |
15-12-2009 |
| ETC |
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Wettbetrüger mit hohen Strafen abschrecken
Seit die Challenge League in den europäischen Wettskandal involviert ist, steckt auch der Schweizer Fussball im Sumpf. Um wenigstens ein Bein herauszuziehen, liessen viele Klubs ihre Spieler einen Ehrenkodex unterschreiben, mit dem bezeugt werden soll, keine Betrügereien begangen zu haben.
Damit steckt aber noch immer ein Bein fest. Denn ausschliessen wird man kriminelle Taten in Zukunft nicht können. Das weiss auch Stephan Häuselmann, Präsident des Ostschweizerischen Fussballverbands OFV. «Das Schwierigste an der Geschichte ist für einen betroffenen Klub, den Schaden zu beziffern», sagt Häuselmann. Das mache es fast unmöglich, fehlbare Personen mit einem bestimmten Betrag zu belangen. Aus diesem Grund schlug Häuselmann der OFV-Geschäftsleitung die Idee einer persönlichen Konventionalstrafe vor. «Die Vereine könnten in ihre Spielerverträge oder Mitgliedschaftsbestätigungen einen Passus integrieren, der eine Konventionalstrafe von zum Beispiel 50 000 oder 100 000 Franken vorsieht, damit sie dieses Geld bei einem fehlbaren Spieler einklagen könnten», sagt der Präsident des OFV, dessen Geschäftsleitung die Idee nun im Februar an einer Arbeitstagung einbringen will und so vielleicht eine Signalwirkung für den Schweizer Fussball erreicht. «Es geht darum, Spieler davon abzuschrecken, sich in Betrügereien verwickeln zu lassen», sagt Häuselmann.
Quelle: Thurgauer Zeitung
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